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Bericht zu "Wer handelt, gewinnt..."

Vorgeschichte

Vannor, Hofhandelsmeister von Markgraf Gorold, hatte seit längerem den Plan, für die Kinder der Händler eine Schule zu gründen. Dort sollten sie alles lernen, was sie zum erfolgreichen Geschäftsleben brauchen würden. Verhandeln, Rechnen, Lesen, Schreiben und die Dinge, die man nicht an die große Glocke hängt.

Handlung

Nach harten Verhandlungen mit Gorold bekam er die Erlaubnis, in Greuelsheim die Schule zu errichten. Da Vannor mit der Fertigstellung des Gebäudes mit dem Unterricht anfangen lassen wollte, suchte er schon während des Baus nach Lehrern. Also lud er alle, die an dieser Arbeit interessiert waren, zu einem Auswahl-Wettstreit ein.

Die Auswahl findet auf Vorschlag Gorolds in der alten Forsthütte statt, die zur Zollstation um gewidmet worden war. Bei der Ankunft treffen die (leider nur) zwei Kandidaten und die Schaulustigen auf einen Zollwächter, der pfeifend mit einem Spaten über der Schulter in den Wald geht. Darüber hinaus liegt eine Wache zerfetzt am Brunnen und eine weitere tödlich verwundet über dem Tisch zusammengebrochen in der Hütte. Die lebende Wache erklärt, ein Bär habe die beiden getötet.

Hier liegt ein bedauerliches Opfer des Bärenangriffes. Aber haben Bären nicht mehr Krallen...
Wie dem auch sei, er und sein Kumpan sind auf jedenfall tot. Und der Bär lebt auch nicht mehr lange.

Kurze Zeit später taucht der Bär auf. Wulf, ein weiteres Mitglieder der greuelsheimer Garde, setzt allen voran dem Bären nach. Der Bär tötet die letzte Zollwache, bevor Wulf ihn erschlagen kann.

Die Jury entschließt sich in Anbetracht der geringen Teilnehmerzahl und den traurigen Geschehnissen, den Wettbewerb auszusetzen. Barthold Weber aus Solstedt, angehender Ritter, kann nun ausführlich von seinen Abenteuern erzählen. Es scheinen geruhsame Tage zu werden. Doch immer wieder zieht es einzelne Menschen in den Wald. Eine Stimme ruft sie zu sich. Immer weiter und länger werden die Wege. Der Abend vergeht mit Gesprächen.

Die Anspannung weicht Ausgelassenheit. Ob da wohl der Fruchtwein schuld war?

Der folgende Morgen bringt einen neuen Gast: ein Echsenwesen. Es liefert sich mit Bunnar eine Rededuell, bei dem es darum geht, einen Ast so anzupreisen, daß jeder ihn kaufen will. Waghalsige Theorien werden aufgestellt und Vorzüge gepriesen, von denen noch keiner der Anwesenden etwas gehört hat.

Am Nachmittag endlich wird die Quelle der Stimme gefunden: eine Krone. Sie ist in einer Kiste im Wald vergraben zusammen mit anderen Schätzen.

Wulf untersucht den Schatz, den die Gäste im Wald gefunden haben.
Lange wird er sich nicht mehr in Ruhe drum kümmern können, denn auch andere wollen den Inhalt der alten Kiste.

Auch Schmuck und ein Schwert ist dabei. Wer die Krone aufsetzt, fühlt sich als König über die anderen. Die allerdings wollen die Krone selber für sich haben. Mehrmals wechselt die verfluchte Krone den Besitzer, bis sie schließlich im Feuer landet. Doch auch hier ist sie nicht sicher: Gratianus, der greuelsheimer Gelehrte holt sie aus der Glut. Irgend jemand nimmt sie ihm irgendwie wieder ab und schließlich wird die Krone aus Hilflosigkeit zum Heiligtum im Wald gebracht. Auf dem Weg dorthin vereist sie immer mehr und die drängende Stimme läßt nach. Am Ziel angekommen, ist die Krone still und keiner will sie mehr tragen.

Am Abend erscheint Vannor und auch Barthold der Dämon Teshup und versucht sie für sich zu gewinnen. Barthold, als edler Anwärter auf die Ritterschaft, weist ihn entrüstet ab. Doch bei Vannor scheint er mehr Glück zu haben...

So sieht Bunnar, der Künstler den Dämonen Teshup. Und inzwischen kennt er ihn besser, als es ihm lieb ist...
Tja, stellt ihn Euch vor, ganz in rot, nachts vor Eurer Tür...

Am Lagerfeuer geht der Abend in die Nacht über. Mit dem Morgen reisen die Gäste wieder ab.

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© Hannes Hesse ().