Zurück zur Conliste.

Bericht zu "Das Wirtshaus im Spitalwald"

Alternativ zu folgendem Bericht stellt Sheel Orbanashol freundlicherweise seinen Bericht des Grenzgänger 3 Spiels im Hort des Wissens zu Verfügung.

Auch kann man den "Con-Check"-Bericht von Frederic Ahring freundlicherweise lesen.

Vorgeschichte

Nach den Geschehnissen der vergangenen Jahre reduzierte Gorold die Wachen an der alten Zollhütte im Wald und verpachtete sie an zwei Wirte, Johann und Bert. Nachdem sie sich einigermaßen eingelebt hatten, luden sie alle Welt zur offiziellen Eröffnung ein.

Handlung

Bei der Ankunft der Gäste von nah (Greuelsheim) und fern (Rohanja, Schottland, Tikon) warten schon einige greuelsheimer Wachen unter dem Kommando von Wulf Bärentöter, um den Reisenden den Wegezoll abzunehmen. Solche Gelegenheiten läßt sich Gorold nicht entgehen. Dafür hat Gorold auch den Wein für die Eröffnung spendiert. Kost und Logis sind für die Gäste frei. Zwar gibt es das Wirtshaus schon länger, aber die Karawanenroute durch den Alten Wald wird nicht so häufig genutzt. Es reicht den Wirten zum Überleben, aber reich werden sie nicht. Und das wollen sie ändern.

Das Essen am ersten Abend ist dann auch einen gute Werbung für das Wirtshaus: Krapfen mit verschiedenen Füllungen, Kraut, Brot, Wurst und Käse. Es gehen Gerüchte um, es seien in letzter Zeit Bauern aus der Umgebung verschwunden, man habe nicht einmal ihre Leichen gefunden. Zudem ist die Rede von einer alten Silbermine, die sich im Wald befinden soll. Die Wirte erzählen die Geschichte vom Förster, der im Wald von den Elfen umgebracht wurde.

Die meisten Gäste suchen dann im Wald nach dem Heiligtum und untersuchen es. Crystalis und andere finden heraus, daß es ein Ort einer chaotischen Macht ist, die von anderen Dingen gebannt ist.

Nach dem Essen kommen aus dem nächtlichen Wald leise Hilferufe. Die Helden und Gäste gehen in den Wald, um nach den Hilfesuchenden zu forschen. Es sind Geister, die die Gäste weiter in den Wald. Mitten im Wald taucht dann aber ein Schatten auf, dem es gelingt, dem Brahmanen Vishnu und Sheel, dem Gelehrten, einen Großteil ihrer Lebenskraft zu rauben, indem er sie berührt. Nur durch Licht läßt sich der Schatten zurückdrängen. Der Rückzug zum Lager wird recht hektisch.

Nachdem alle wieder einigermaßen zur Ruhe gekommen sind, erscheinen schon wieder die nächsten Wesen: Irrlichter. Und plötzlich erklingt ein feines Klingeln und ein Geist erscheint: Siridon, der Hüter des Waldes, der vor zwei Jahren umgebracht wurde. Er unterweist die Gäste, allen voran den Elfen Gildor, daß es gegen den Schatten einen Kraft gebe, die sich auf einem See befinde. Dann verschwindet er wieder und die Nacht gehört den nach Hilfe suchenden Geister. Doch obwohl sie nach Hilfe zu suchen scheinen, löschen sie die Lichter und verbreiten Angst.

Im Licht der Sonne am nächsten Morgen sieht alles schon nicht mehr so schlimm aus wie in der Nacht. Nachdem der Küchenjunge den Gästen erzählt hat, daß er oft in einem See baden ginge, brechen Gäste dorthin auf. Bis auf einen kleinen Teil, der lieber nach der Mine sucht und sie auch findet. Sie spüren die Präsenz des Schattens und versuchen, den verschütteten Minenschacht wieder freizulegen. Zuerst mit Schaufeln, dann mit Magie. Der Schatten saugt an ihrer Kraft, wenn sie sich dem Mineneingang zu sehr nähern, so daß die Arbeit sehr langsam vorankommt. Ceron, der Chaosmagier, sprengt schließlich mit seiner Kraft einen tiefen Krater in den Boden, so daß der Schacht zumindest ein Stück freigelegt ist. Allerdings ist der Fels nun so heiß, daß alles, was in den Krater fällt, einen halben Schritt über dem Boden zu brennen anfängt. Daraufhin werfen die Helden einen große Menge Holz in den Krater in der Hoffnung, daß das Licht des Feuers die Geister am Verlassen der Mine hindert.

Zur gleichen Zeit gehen die anderen Gäste an den See. Auf dem Weg dorthin kommen sie durch eine Zone, in der sich verschiedene Kräfte überschneiden und eine instabile Magie entsteht. Verschiedenen Gästen wachsen Körperteile, die sie vorher nicht hatten: Schweinsnase zum Beispiel. Am See angekommen, treffen sie auf Elfen. Wildelfen genauer gesagt. Sie lassen die Helden nur zum See, wenn sie den Elfen Blut von ihnen geben. Nun, die Gäste tun das, nur die Katze verzichtet darauf.

Im See sehen sie dann eine Blume schwimmen. Murok holt sie und übergibt sie Gildor, dem Elfen. Er verspricht den Elfen, auf die Blume aufzupassen und sie am nächsten Morgen wieder zurückzubringen. Dann kehrt die Gruppe zum Wirtshaus zurück.

Das Heiligtum hat es den Magischbegabten angetan und sie versuchen am späten Nachmittag noch einmal, mehr darüber zu erfahren. Dabei wirft der Chaosmagier einen Stein des Heiligtums auf einen anderen und der Wald fängt explosionsartig Feuer. Die am Heiligtum Anwesenden verlieren durch den Knall für einige Zeit das Gehör, einer erblindet.

Das Wirtshaus wird in dieser Zeit von Räubern heimgesucht, die sich als Wachen Gorolds ausgeben. Sie rauben die Kasse und den Wein, werden aber von einigen Helden verfolgt und gestellt. Ein Räuber wird gefangen genommen. Das macht nur noch mehr Probleme, denn die Räuber kommen zurück und nehmen Geiseln, um ihren Kumpanen zu befreien. Der Gegenangriff der Helden hinterläßt einige verwundete Gäste und einige tote Räuber.

Nach dem Essen pflanzen die Gäste die Blume bei der Mine in den Boden ein. Dies führt dazu, daß der Schatten vertreiben wird. Doch zuvor läßt er seine dienstbaren Geister frei, die auf die Gäste losgehen. Ein harter Kampf entbrennt, denn die Geister sind nun wieder in dieser Welt materialisiert und wollen zu ihrer Erlösung getötet werden. Trotzdem wehren sie sich. Am Ende sind die Geister weg und ein Großteil der Gäste ist verletzt. Man erholt sich und feiert. Die Blume wird noch aus dem Wald geholt, aber es kümmert sich keiner mehr so richtig darum.

Deshalb sind die Elfen am nächsten Morgen auch sehr erzürnt und lassen alle, die Blut gegeben haben, mit Schmerzen niederbrachen. Selbst die Katze ist betroffen, da die Elfen ein Stück Fell von ihr haben. Dann brennt ein Elfenmagier den sich vor Schmerzenwindenden eine elfische Rune in die Stirn, anscheinend ein „V“ wie „Verräter“.

Die Wirte beschließen, jetzt ersteinmal Urlaub zu machen. Falls sie die Taverne wieder eröffnen werden, wird sie aber "Zur Explodierenden Rune" heißen. Damit wird das Wirtshaus geschlossen und alle reisen ab.

Zurück zur Conliste.

© Hannes Hesse ().