Greuelsheimer Geschichte

Die Gegend um das heutige Greuelsheim wurde vor rund 300 Jahren von Kunibert besiedelt. Kunibert war ein Rebell, der sich gegen die Willkürherrschaft des cer-telurischen Königs auflehnte. Von diesem in die Wälder getrieben, sammelte Kunibert ein kleines Heer wackerer Männer und Frauen um sich und leistete erfolgreich Widerstand. Er konnte dem König das Recht abtrotzen, sich in der Wildnis niederzulassen und sie urbar zu machen. An einer Furt über die Jagende gründete er Vluegelfurt. Seine Burg baute er in der Vluegelau, gut geschützt vom Sumpf.

Vor rund 250 Jahren verlieh der König Vluegelfurt das Marktrecht. Der Aufstieg Vleugelfurts nahm seinen Anfang. Auch das Lehen der Vluegelauer wurde immer größer, da Teile des im Süden liegenden Rechenberger Lehens und gerodete Flächen im Alten Wald dazu kamen.

Mit den Orks konnten sich die Bewohner der Vluegelauer Gebiete leidlich arrangieren. Die Wälder waren zu dicht und undurchdringlich füf große Vertreibungen.

Vor rund 100 Jahren forderte der König aber genau diese Vertreibungen ein. Die Vluegelauer konnten dem Gebot des Königs nicht nachkommen, Vluegelfurt wird daraufhin der Herrschaft der Vluegelau entzogen und zur Freistadt. Es folgen mehrere Versuche, die Orks zu vertreiben.

Der König hat aber immer weniger Lust, Vluegelfurt zurückzugeben, denn es wird ein wichtiger Umschlagsplatz der Nord-Süd-Verbindungen. Die Karawanen zahlen viele Steuern...
Immer wieder versuchen die Vluegelauer, die Orks zu vertreiben. Der permanente Kriegszustand kostet viel und so werden die Steuern auf die Bauern des Lehens immer weiter erhöht. Das führt soweit, dass jeder, der Vluegelfurt verläßt, Wegzoll zahlen muss.

Vor rund 20 Jahren kommt es dann zum Aufstand der Bauern, der von den Stadt Vluegelfurt heimlich unterstütz wird. Aus dem Geschlecht der Vluegelauer überleben nur wenige. Einer davon ist Gorold, der zum Zeitpunkt des Aufstandes am Hofe des Königs weilt.

5 Jahre läßt sich der König Zeit, bis er den Aufstand beendet. Auslöser ist der Rat der Stadt, der sich zum Herren über die Vleugelau ausruft. Die Unterwerfung gleicht einem Massaker. Vluegelfurt ist ein Schlachtfeld. Die Greueltaten gaben Vluegelfurt seinen neuen Namen: Greuelsheim. Das Wappen erzählt davon: Dem Ratsherren wurde die Hand, mit der er auf den König schwor, auf glühende Kohlen gelegt, dann abgehackt und an das Burgtor genagelt.

Weitere 3 Jahre später wird das Lehen als Markgrafschaft an Gorold aus der Vluegelau vergeben. Seither geht es mit Greuelsheim weiter bergauf.

In den letzten Jahren passierte unter anderem auch das, was in der Greuelsheimer Navigation unter "Bisherige Cons" nachzulesen ist.